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Elektroautos nur sinnvoll mit 100 % Ökostrom?

Prof. Dr. Eckard Helmers vom Umwelt-Campus Birkenfeld klärt den Mythos auf.

Städte wollen den Diesel aussperren, zugleich macht eine Studie die Runde, die Elektroautos aufgrund der Batterieproduktion einen großen CO2-Rucksack aufsetzt. Wacker hält sich auch das Vorurteil, Elektroautos wären nur mit Erneuerbarem Strom sauber. Aber stimmt das eigentlich? Aus dem Newsletter von electrive.net


Kurzmeldungen

  • Die Zukunft des Autos entscheidet sich in China. Auf "Focus Online" werden 5 Gründe genannt, weshalb China in den nächsten Jahren in der Automobilwelt den Ton angeben wird Und das trifft auf den Elektromobilmarkt genauso zu. China fördert die Elektromobile mit staatlichen Mitteln und zwingt die Hersteller, einen beachtlichen Anteil der Produktion in emmissionsarme Fahrzeuge zu investieren. Diese Quoten sind vor allem für deutsche Hersteller noch prohibitiv, weil ihr Elektroauto-Ausstoss diese Ziele noch nicht erfüllen kann.

  • Energie 360° und GOFAST arbeiten intensiv zusammen, um die Elektromobilität in der Schweiz mit der Investition in Infrastruktur weiter zu fördern. GOFAST konzentriert sich zusammen mit seinen Partnern weiterhin auf den Aufbau und Betrieb eines nationalen, diskriminierungsfreien Hochleistungsladenetzes, «Supercharging für alle».

    Anfang Februar wurde mit renommierten Europäischen Partnern – Gröhn Kontakt (NO), Fastned (NL), Sodetrel (FR), Smatrics (AT) – die «European Open Fast Charge Alliance» gegründet. Ziel dieser Allianz ist es, die Fernreise in Europa für Elektroautofahrer so einfach wie möglich zu gestalten. Wichtig dabei ist der Fokus aller Partner auf Ladegeschwindigkeit und Qualität: Qualität der Standorte, der Verfügbarkeit und eine Vereinfachung des Anbieterübergreifenden Bezahlens, ohne hohe Roamingkosten bezahlen zu müssen.

  • Im vergangenen Jahr wurden in China erstmals mehr als eine halbe Million Elektrofahrzeuge verkauft, nämlich 507.000. Das entspricht einer Steigerung von 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In dieser Ziffer sind reine E-Fahrzeuge (409.000) ebenso erfasst wie Plug-in-Hybridmodelle (98.000), und Pkw (336.000) ebenso wie Nutzfahrzeuge (171.000). Unter letzteren dominierten elektrisch angetriebene Busse (115.000), denn immer mehr chinesische Städte stellen den öffentlichen Nahverkehr auf lokal emissionsfreie Fahrzeuge um. China ist damit sozusagen der Elektromotor der Autowelt.

  • Die Broschüre «Energieeffiziente Fahrzeuge – Markttrends 2017» ist rechtzeitig zum Automobilsalon 2017 erschienen. Sie erläutert die aktuellen Entwicklungen bei den verschiedenen Antriebstechnologien, beim Fahrzeugangebot und auf der Nachfrageseite. Zudem werden vielversprechende Projekte im Bereich der Elektromobilität vorgestellt.«Energieeffiziente Fahrzeuge – Markttrends 2017»


Opel Ampera-e in der Schweiz

Ab sofort kann der Opel Ampera-e auch in der Schweiz bestellt werden. Der Basispreis liegt bei 41.000 Franken. Optional bietet Opel ein Leasing-Modell an. Die ersten Exemplare sollen im 3. Quartal bei Schweizer Händlern eintreffen.


Hyundai beansprucht grösste Reichweite

Die Hyundai Motor Group, Eigner von Südkoreas grössten Autoherstellern Hyundai und Kia Motors kündigt auf Mitte 2018 ein Fahrzeug an, das mit 390 Kilometern praktischer Reichweite an der Spitze aller Fahrzeuge stehen soll, die heute auf dem Markt angeboten werden.

Diese Aussage ist wohl ziemlich bedeutungslos, werden doch bis Mitte 2018 viele andere Marken diese Reichweite ebenfalls erreichen oder übertreffen. Schon jetzt schafft der Opel Ampera-E diese Marke, wenn man ersten Testberichten glauben darf.

Im Moment verfügt der von KIA produzierte IONIQ über eine Reichweite von 190 Kilometern, was z.B. vom neuen ZOE mit über 250 km locker übertroffen wird.

Interessant ist hingegen, dass auch Hyundai eine eigene Batterieproduktion aufbauen will (Lithium-Ionen) mit Batteriekapazitäten zwischen 63 und 70 kWh, was etwa das Dreifache der Batterie wäre , die aktuell im IONIQ verbaut ist. 


Deutschland klotzt in der Batterieproduktion

In Deutschland sind gleich zwei der weltgrössten Batteriefabriken im Aufbau. Mit einer grossangelegten Einweihungsfeier hat Mercedes-Benz den Start der Batterieproduktion bei der Tochterfirma Accumotive in Kamenz gefeiert >>Video

Das neu gegründete Unternehmen TerraE Holding GmbH plant den Bau einer Giga-Fabrik für die Produktion von Lithium-Ionen-Zellen.Bis 2028 sollen schrittweise Fertigungskapazitäten von bis zu 34 GWh pro Jahr aufgebaut werden. Entstanden ist die Initiative im Rahmen des Kompetenznetzwerkes Lithium-Ionen-Batterien KliB, dem 45 Unternehmen und Institute angehören.


Das Münchner Startup Sono Motors wird sein emissionsfreies Solar-Auto Sion am 27. Juli in der bayerischen Hauptstadt vorstellen.

Der Prototyp soll das erste serienmäßig produzierte Elektroauto werden, das sich durch Sonnenenergie zu einem gewissen Anteil selbst wieder aufladen kann. Dazu ist die Karosserie des Wagens auf 7,5 m² mit Solarzellen bestückt, die nach Angaben von Sono Motors mit ihrer Ladeleistung 30 zusätzliche Kilometer pro Tag ermöglichen.



Der Microlino soll den urbanen Verkehr revolutionieren. Mit zwei Sitzplätzen, 450kg Leergewicht, 100km Reichweite und einer Maximalgeschwindigkeit von 100km/h ist der niedliche Elektroflitzer gemacht für ein neues Zeitalter der Mobilität. Im Innenraum ist das Smartphone das zentrale Gadget, über welches man Navigation, Ladestatus und Musik steuern kann. Der Verkaufspreis liegt zwischen 10'000 und 12'000 Euro, da durch die geringe Grösse 40% der Teile eingespart werden können. Dazu kann der Microlino an jeder herkömmlichen Haushaltssteckdose in nur vier Stunden aufgeladen werden.