Kurzmeldungen


  • Volvo bereitet den Diesel-Ausstieg vor: Volvo will keine neuen Dieselmotoren mehr entwickeln. Das sagte Vorstandschef Hakan Samuelsson der “FAZ” und begründete die Entscheidung damit, dass die chemische Nachbehandlung zur Eindämmung der Stickoxidemissionen mit immer niedrigeren Grenzwerten so teuer wird, dass sie sich auch in größeren Fahrzeugen nicht mehr lohne. Stattdessen will Volvo auf die Elektrifizierung seiner Modellpalette setzen.
    faz.net
  • Die Anzahl neu zugelassener Elektroautos in Europa und der Schweiz ist vom TCS in seinem Magazin vom 17. Februar 2017 publiziert worden. >>hier
  • Dementsprechend ist erst Norwegen tatsächlich auf die "Elektromobilität" aufgesprungen. Mit rund 20% Neuzulassungen am Total aller neu zugelassenen Fahrzeuge ist das Land einsam an der Spitze auf der Welt. In Europa folgt auf dem 2. Platz Island mit 1.5% Zulassungen. Die Schweiz ist auf dem 5. Platz mit einem Anteil von 0.98% aller Zulassungen. Absolut sind das 2'757 Elektrofahrzeuge. Deutschland liegt abgeschlagen mit 0.3% hinten, obwohl das 10'076 Fahrzeugen entspricht. Die Feststellung, dass sich die deutschen Autobauer nur spät und wenig engagiert um die Elektromobilität kümmerten, ist hier abgebildet. Und das führt wohl auch beim einzigen Volk, das auf den Autobahnen das Rasen noch zulässt, zu wenig Begeisterung der Konsumenten.

Erste Opel Ampera-e in Norwegen ausgeliefert.

Am Nationalfeiertag Norwegens, am 17 Mai 2017, wurden die ersten 3 Opel Ampera-e an norwegische Käufer ausgeleifert, in den 3 Natonalfarben rot, weiss und blau. Das Land wurde berücksichtigt, weil Norwegen sich weltweit am schnellsten und entschiedensten für die Elektromobilität einsetzt.

Norwegische Käufer haben schon 4'000 Bestellungen gemacht, teilweise bevor das Auto am Pariser Salon erstmals gezeigt wurde. Die Reichweite soll über 500 Km (NEFZ-Test) und praktisch etwa 380 km betragen, was zur Zeit der höchste Wert überhaupt sein soll.


Elektro-Mercedes

Mercedes-Benz hat am Pariser Salon 2016 seine neue Untermarke «EQ» lanciert. Unter diesem Namen sollen zukünftig alle Elektroautos des deutschen Luxus-Herstellers vertrieben werden. Den Anfang soll «Generation EQ» machen, eine «seriennahe» Studie eines Elektro-SUV.

Bis zum «Ende dieser Dekade» verspricht Mercedes den Verkaufsstart des «Generation EQ». Da das Fahrzeug noch nicht fertig entwickelt ist, gibt es noch keine genauen technischen Daten. Bisher bekannt ist, dass der Elektro-SUV in unter fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen können soll. Die Batterie soll über 70 kWh Kapazität haben und für eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern sorgen. Aufladen kann man sie klassisch per Stromkabel oder mit kabelloser Induktionstechnik.


 

Hyundai in 3 Optionen

Hyundai will ab 2016 bei den Spritsparmodellen ganz weit vorne mitspielen. Der Hyundai Ioniq kommt wahlweise als reines Elektroauto, als Hybrid- und Plug-in-Hybrid. Die Version Hyundai IONIQ Electric setzt auf einen 88 kW und 295 Nm starken Elektromotor an der Vorderachse und eine 28 kWh große Batterie unter der Rückbank. Die Reichweite soll bei 280 Kilometer liegen, die Höchstgeschwindigkeit bei 165 km/h. Preis ab 36'990 Fr.