Aus der Geschichte des ECS

Am 5. Juni 1993 wurde der erste nationale Elektromobil-Anwenderclub in Bern gegründet. Erster Präsident wurde NR Hansuli Raggenbass, Präsident des Patronatskomitees war Bundespräsident Adolf Ogi. Nebst anderen Organisationen sind auch ACS und TCS sowie Asver und VSE im Vorstand des ECS vertreten.

In der Zeitschrift Mobil-E ist damals folgender Bericht über die Gründung und Ziele des Vereins erschienen:

Weitere Dokumente zur Geschichte des ECS finden Sie auf unserer Seite "Archiv"

Wie kam es zur Gründung des ECS?

Eine wichtige Vorgänger-Organisation des ECS war die ASVER (Association suisse des vehicules electriques routiers), der Schweizerische Verband für elektrische Strassenfahrzeuge, der am 9. September 1980 als Schweizer Sektion des europäischen Verbands AVERE gegründet wurde. 

Gründungsmitglieder der ASVER 1980 waren unter anderem:

  • Die Vereinigung Schweizerischer Accumulatorenfabrikanten (VSA)
  • Schweiz. Elektrotechnische Verein (SEV) heute Electrosuisse
  • Automobilclub der Schweiz (ACS)
  •  Informationsstelle für Elektrizitätsanwendung (INFEL)
  • Office d’electricite de la suisse romande (OFEL) heute Les electriciens romandes (ER)
  • Touring Club der Schweiz (TCS)
  • Verband Schweiz Elektrizitätswerke (VSE)
  • Bundesamt für Energiewirtschaft (BEW, heute BfE).

Im Anschluss an die Tour de Sol 1986, nach dem Unfall in Tschernobyl, wurde der Fahrer- und Konstrukteurverband Solar-/Elektromobile (FKVS) eine Interessengemeinschaft der Benutzer und Entwickler von Solarmobilen gegründet. 1989 war der FKVS Mitbegründer der Federation Internationale des Promoteurs de Vehicules electriques (FIVE) mit Sitz in Zürich. 

Aus diesem Verband ging am 5. Juni 1993 der neugegründete Elektromobil Club der Schweiz ECS hervor. Erster Präsident wurde NR Dr. Hansuli Raggenbass, Vizepräsident und Vertreter von VSE und ASVER wurde der Initiator und erste Interims-Präsident Wilfried Blum, der den ECS anschliessend bis im Jahe 2016 präsidierte. Präsident des Patronatskomitees war damals Bundespräsident Adolf Ogi.