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eMobilität im St. Galler Tagblatt

Das St. Galler Tagblatt beschäftigt sich mit der eMobilität, unsere Expertise für zwei Themenfelder in der eMobilität finden Einzug im Tagblatt.

Kaj Mazenauer, Präsident des Elektromobilclubs der Schweiz ECS, sorgt sich wenig um den privaten Ausbau: Im Einfamilienhaus sei die Installation kein Problem und in Mehrfamilienhäusern werde man den Trend mitgehen müssen, um die Attraktivität des Mietangebots aufrecht zu halten. Zudem wird in Appenzell Ausserrhoden, dem Thurgau sowie einigen St.Galler Gemeinden der Einbau der Ladesteckdose finanziell unterstützt.

Teil der uns wichtiger erscheint, Reduktion der öffentlichen Ladepunkte im Verhältnis zur eFahrzeugdichte:

Doch selbst wenn eine Ladestation einmal steht, hören die Probleme nicht auf. ECS-Präsident Kaj Mazenauer, der aus Frauenfeld kommt, kennt die Tücken für die Kundinnen und Kunden. Diese müssen die Ladestation erst einmal finden. Hierfür arbeiten die meisten Anbieter mit grossen Plattformen wie Hubcheck zusammen, die dafür sorgen, dass die Ladestationen über das Navigationssystem auffindbar sind.

Zwar finden sich dank Hubcheck zahlreiche Ladestationen – doch betrieben werden diese von verschiedensten Anbietern. Grundsätzlich kann fast jedes Auto an fast jeder Steckdose geladen werden. Dafür wählt man sich über verschiedene Vermittler per App in den Ladestationen ein. Wählt man aber nicht den lokalen Betreiber, zahlt man eine Roaming-Gebühr.

Mazenauer rechnet vor: Beim Betreiber Plug’n’Roll zahlt er in der St.Galler Shopping Arena 35 Rappen pro Kilowattstunde. Doch dafür muss er die Plug’n’Roll-App installiert haben. Hat er nur die App eines Konkurrenzanbieters, zahlt er einen happigen Aufschlag. Bei Konkurrenten wie Swisscharge oder Plugsurfing kostet der Strom an der gleichen Steckdose dann mehr als das Doppelte.

Wer günstig Strom tanken will, muss sich die zahlreichen Betreiber-Apps herunterladen und sich vor jedem Ladevorgang durch den Tarifdschungel kämpfen. Für den ECS-Präsidenten ein Unding: «Das muss dringend auf die Agenda des Preisüberwachers.»

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