Innolith, Frauenfeld TG
Im Kanton Thurgau, genauer gesagt in Frauenfeld, wird seit einigen Jahren an der Entwicklung von Feststoffbatterien geforscht. Das Unternehmen Innolith, das seine Wurzeln in der Schweiz hat, arbeitet seit 2018 an der Entwicklung von Feststoffzellenbatterien, die im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien eine höhere Energiedichte aufweisen und damit mehr Energie pro Volumen speichern können.
Die Feststoffbatterien von Innolith basieren auf einer innovativen Technologie, bei der die flüssigen Elektrolyte in herkömmlichen Batterien durch feste Elektrolyte ersetzt werden. Dadurch wird das Risiko von Kurzschlüssen und Bränden minimiert, die Lebensdauer der Batterien erhöht und die Energiedichte gesteigert.
Innolith arbeitet eng mit der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) zusammen, um die Forschung und Entwicklung von Feststoffbatterien weiter voranzutreiben. Das Unternehmen hat auch eine Produktionsanlage in Bruchsal in Deutschland, wo es die Batterien in großem Maßstab herstellen will.
Die Feststoffbatterien von Innolith haben das Potenzial, den Markt für Elektromobilität und erneuerbare Energien zu revolutionieren. Sie sind sicherer, langlebiger und energieeffizienter als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien und könnten daher in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Speicherung von erneuerbaren Energien spielen.
Die Forschung und Entwicklung von Feststoffbatterien in Thurgau ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Energieversorgung und ein Beispiel dafür, wie innovative Technologien dazu beitragen können, umweltfreundlichere und nachhaltigere Energiequellen zu schaffen.
Innolith ist ein privat gehaltenes Unternehmen und gibt keine genauen Informationen über seine Investoren preis. Das Unternehmen hat jedoch angekündigt, dass es in Zukunft auf Partnerschaften und Investitionen angewiesen sein wird, um seine Forschung und Entwicklung von Feststoffbatterien weiter voranzutreiben und die Produktion zu skalieren.
Im Jahr 2020 hat Innolith eine Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen US-Dollar abgeschlossen, um seine Technologie zur Serienreife zu bringen und seine Produktionskapazitäten zu erweitern. Die Finanzierungsrunde wurde von einer Gruppe von Investoren geleitet, zu denen auch die deutsche Investmentgesellschaft QVIDTVM Ventures gehört.
Innolith hat auch Partnerschaften mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen geschlossen, um seine Technologie weiter zu entwickeln und zu verfeinern. Dazu gehören unter anderem die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA), das Schweizer Bundesamt für Energie und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt.
Es ist anzunehmen, dass Innolith in Zukunft weitere Partnerschaften und Investitionen eingehen wird, um seine Forschung und Entwicklung von Feststoffbatterien voranzutreiben und seine Technologie in verschiedenen Anwendungen zu kommerzialisieren.
Innolith hat noch keine genauen Zeitpläne für die Markteinführung seiner Feststoffbatterien bekannt gegeben. Das Unternehmen hat jedoch angekündigt, dass es seine Batterietechnologie in den kommenden Jahren zur Serienreife bringen und die Produktion hochfahren wird.
Im Jahr 2020 hat Innolith eine Partnerschaft mit dem deutschen Batteriehersteller Energy Depot geschlossen, um seine Feststoffbatterien in Energiespeichersystemen für den privaten und gewerblichen Gebrauch einzusetzen. Die ersten Prototypen dieser Energiespeichersysteme sollen in den kommenden Jahren auf den Markt kommen.
Innolith arbeitet auch daran, seine Feststoffbatterien für den Einsatz in Elektrofahrzeugen zu optimieren. Das Unternehmen hat angekündigt, dass es bis 2025 eine Batterie mit einer Energiedichte von 1000 Wh/L auf den Markt bringen möchte, die sowohl sicherer als auch langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien sein soll.
Es ist jedoch zu beachten, dass die Entwicklung und Kommerzialisierung neuer Batterietechnologien in der Regel ein langwieriger Prozess ist, der mehrere Jahre in Anspruch nehmen kann. Es bleibt also abzuwarten, wann genau Innolith seine Feststoffbatterien auf den Markt bringen wird und in welchen Anwendungen sie zum Einsatz kommen werden.